Das Einschweißen der Schwelle aus einem U-Stahlprofil
Perspektiven der “mobile working station”
Der prämierte Entwurf der “mobile working station” stellt eine Komposition aus sechs 12 Meter langen 2,90 Meter hohen, sogenannten High-Cube-Seecontainern dar.
Der Enwurfsgedanke für die “mobile working station” basiert auf der Vernetzung von sechs sogenannten “mobile working units”, sechs Seecontainern auf bis zu drei Ebenen, die eine gemeinsame Infrastruktur im Designdorf des Zollvereins Essen bereitstellen.
Die Kombination der autarken Arbeitseinheiten mit offenen Kommunikationsplattformen, welche über einen gemeinsamen Luftraum verbunden sind, bietet eine maximale Flexibilität der Nutzung als Büro-, Wohn-, Schlaf-, Präsentations-, Ausstellungs-, und Konferenzraum sowie als Shop, Küche und/oder Bar, die jungen Gründern der Kreativbranche vielfältige Möglichkeiten der Vernetzung bietet.
Das Projekt “mobile working station” wird mit Unterstützung der Entwicklungsgesellschaft Zollverein mbH und in Kooperation mit JACK IN THE BOX, der als kooperierender Bauträger bei der Realisierung des Wettbewerbs-Entwurfs fungieren wird, durchgeführt.
Mit weiteren Kooperationspartnern werden zur Zeit konkrete Gespräche geführt.
Die Theateraufführung “Was ihr wollt”
An verschiedenen Terminen zwischen Ende März und Ende April führte die Regisseurin und Theaterpädagogin Heike Seidler und das Ensemble “Timeact” bei Jack in the Box im Gravitationsraum auf dem ehemaligen Güterbahnhof Köln-Ehrenfeld in der Vogelsanger Straße 231 das Theaterstück “Was ihr wollt” auf.
“Was ihr wollt”, Shakespeares komischste und zugleich melancholischste Komödie, erzählt die Geschichte der Überlebenden eines Schiffsunglück und deren Begegnung mit einer ebenso exzentrischen wie skurrilen Hofgesellschaft.
Das Stück handelt von den Irrungen und Wirrungen der Liebe, von Liebeswahn und Geschlechterverwirrung.
Ins Zentrum der das Stück modernisierenden Inszenierung stellte die Regisseurin Heike Seidler die These von der Rettung, die die Liebe in unsicheren, die Existenz des Menschen in Frage stellenden Zeiten bedeuten kann. Die Inszenierung beabsichtigte, ein Röntgenbild der verborgenen Wünsche der Protagonisten und unserer Zeit zu erstellen.
“Was ihr wollt” war eine Kooperation zwischen Heike Seidler, dem Ensemble “Timeact” und Jack in the Box.
Regie und Bühnenbild: Heike Seidler, Regieassistenz: Frank Kirchmaier, Svantje Westphal, Kostüm: Anke Niemeyer, Licht- und Ton: Jens Roland Streblow, Dramaturgie: Hans-Elmer Schmitz, Organisation: Sven Nowak, Schauspiel: Caroline Bruhn, Gerd Buurmann, Elisabeth Emmanouil, Ingo Gerlach, Alexander Hanfland, Denis Salomon, Rudolph Schlager, Jessica Sinapi, Aurélie Thépaut
Die Inszenierung wurde vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen.
Der Vortrag “Container, Architektur und Stadtentwicklung” von und über JACK IN THE BOX im Haus der Architektur Köln
Am Mittwoch, den 19.03.2008 um 19 Uhr stellte JACK IN THE BOX im Haus der Architektur Köln in der Lintgasse 9 in 50667 Köln mit einem Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe “Jeden Mittwoch 19 Uhr - eine Stunde Architektur” sich und seine Arbeit vor.
Das Thema des Vortrags hatten wir mit “Container, Architektur und Stadtentwicklung” überschrieben und den Vortrag wie folgt angekündigt: Städte sind der Motor und der Spiegel der Gesellschaft ihrer Zeit, deren Entwicklung im 21. Jahrhundert stärker als bis dahin von den Grundsätzen der Nachhaltigkeit und der Zukunftsfähigkeit abhängt. Eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung ist entsprechend gekennzeichnet durch einen Handlungsansatz, der ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Aspekte integriert und möglichst alle an der Entwicklung einer Stadt Beteiligten in einer Netzwerkstruktur an deren Gestaltung partizipieren läßt. Ziel der Stadtentwicklung ist, eine Stadt langfristig attraktiv zu gestalten und damit in seinem Wert zu steigern. Mit ihrer langen Tradition versinnbildlicht die Stadt gleichzeitig einen Prozess auch im Sinn der Fähigkeit der kontinuierlichen Anpassung an sich permanent verändernde Anforderungen, auf die es flexibel zu reagieren gilt.
Mit dem Um- und Ausbau von Seecontainern verwandelt JACK IN THE BOX die ausgedienten Transportmittel des globalen Warenverkehrs in eine kostengünstige, mobile, flexibel und temporär nutzbare als auch modular erweiterbare Architektur im Dienst einer solchen nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadtentwicklung. Der modularen Bauweise mit Standard-Containern sind kaum Grenzen gesetzt: Von Wohn- und Arbeitsräumen, Sozialräumen über kostengünstige Raumlösungen für öffentliche und/oder gemeinnützige Institutionen bis hin zu Kommunikations- und Kulturräumen ist vieles denkbar.
Die Referenten des Vortrags waren Martin Schmittseifer, Diplom-Sozialarbeiter und 1. Vorsitzender von JACK IN THE BOX, sowie die JACK IN THE BOX-Architekten Jan Hohlfeld und Heribert Weegen.
Im Anschluß an den Vortrag fand eine lebhafte Diskussion statt.
Das Einschweißen der Knotenblechzuschnitte in das U-Profil
Das Abschleifen der Container wird fortgesetzt
Die erste Container Poetry Performance mit dem Thema “Stilvoll scheitern”
Am Freitag, den 14.03.2008 um 21 Uhr debütierte die von JACK IN THE BOX und dem “Ersten Institut Für Nachhaltige ContainerKultur” “E.I.F.N.CK.” initiierte und organisierte Lese- und Interview-Reihe “Container Poetry Perfomance” mit dem Thema “Stilvoll scheitern”.
Zahlreich waren die Besucher erschienen und hatten sich in dem eigens für die Lese- und Interview-Reihe ausgestalteten 12-Meter-Seecontainer auf dem ehemaligen Güterbahnhof Köln-Ehrenfeld in der Vogelsanger Straße 231 versammelt, in Decken gehüllt der Kälte wegen.
Das Thema der Eröffnungsveranstaltung war als Selbstwertwiedergewinnungshilfe für gescheite Gescheiterte oder gescheiterte Vorhaben, die es verdient hätten, nicht gescheitert zu sein, gedacht.
Am Abend lasen Alexander Bach und Christian Gottschalk aber auch andere Autoren aus verschiedenen Städten der Republik. Aufgelockert wurde das Lese-Programm durch musikalische Darbietungen von Pablo Bottinelli.
Wir bedanken uns bei dem Publikum für sein Interesse.
Das Einpassen der U-Profile in die Kopfseite des Containers
Das Schleifen der U-Profile
Die U-Stahl- und Knotenblechzuschnitte
Schnitte der “mobile working station”
Die ersten Pläne für die “mobile working station”
Erste Schleifarbeiten an einem der “workstation”-Container
Die Ausstellung der prämierten Entwürfe des Architekturwettbewerbs “mobile working spaces” der Entwicklungsgesellschaft Zollverein mbH in Essen
“mobile working spaces – Temporäre Bauten als Raumangebote für Gründer” lautete der Titel des Architekturwettbewerbs, den die Entwicklungsgesellschaft Zollverein mbH 2007 ausgelobt hatte, um die Entwicklung zeitgemäßer temporärer Architektur zu fördern.
Die Auslobung hatte Studenten der gestaltenden Disziplinen und Architekten dazu aufgerufen, sich zu Projektgruppen zusammenzufinden und temporäre Bauwerke für Unternehmensgründer zu entwickeln.
Gefragt war nach Entwürfen für “moderne, experimentell gestaltete, temporäre und mobile Gebäude mit flexibler Innenraumgestaltung für die Nutzung als Büro, Atelier oder Labor zur Vermietung an designorientierte, junge Unternehmen zum weiteren Ausbau der Kreativwirtschaft auf dem Gelände des Zollvereins”.
Ziel des Realisierungs-Wettbewerbs war es, mit der Prämierung fünf geeigneter Projekte alternative Ideenkonzepte zu erhalten, um sie auf dem Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen zu realisieren.
Erfolgreich nahm JACK IN THE BOX an diesem Wettbewerb teil; mit dem Entwurf der “mobile working station” gehörte eine dem Verein nahestehende Architektengruppe, bestehend aus dem Architektur-Studenten Ho-Seop Kim und den Architekt/innen Jan Hohlfeld, Heribert Weegen und Anne Meyer, zu den Gewinnern des Wettbewerbs.




































































































































