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Die Weinprobe “Riesling versus SavoirVin” in der koelnerbox bei JACK IN THE BOX im Rahmen der PASSAGEN 2010, der Interior Design Week Köln

23. Januar 2010

JACK IN THE BOX auf den PASSAGEN 2010, der Interior Design Week Köln

22. Januar 2010

Der Verein JACK IN THE BOX präsentierte zu den diesjährigen PASSAGEN 2010, der Interior Design Week in Köln, vom 18. bis zum 24. Januar 2010 abgeschlossene und geplante Containerarchitektur-Projekte in einer Ausstellung sowie Produkte einer Reihe junger Designer in den betriebseigenen Werkshallen auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Ehrenfeld in der Vogelsanger Straße 231.
Nach dreijährigem Bestehen konnte JACK IN THE BOX mittlerweile auf eine ganze Historie von Containerarchitektur-Projekten zurückblicken. Seit 2006 hatte der Verein insgesamt sechs Containerarchitektur-Projekte realisiert und befand sich inmitten der Planung zweier weiterer Projekte. 2006/2007 begann JACK IN THE BOX seine Arbeit und führte das Projekt „koelnerbox“ durch, in dessen Mittelpunkt der Ausbau eines 12 Meter langen, überhohen, sogenannten High-Cube Seecontainers zu einem prototypischen Kommunikations- und Präsentationsraum stand. In den Jahren 2007/2008 folgte die Durchführung des Projekts „workstation“. Die „workstation“ sind vier zu studentischen, multifunktionalen Arbeitsräumen umfunktionierte High-Cube-Seecontainer, die zwischen Architekturfakultät und Hauptgebäude auf dem Gelände der Fachhochschule Köln in Deutz aufgestellt und die mit Unterstützung der GAG Immobilien AG, Kölns großes Immobilienunternehmen, und in Kooperation mit der Architekturfakultät der FH Köln ausgebaut wurden. 2008/2009 begann die Arbeit am „Jugendtreff Vingst“, die den Ausbau von drei Seecontainern zu einem offenen Treffpunkt für ortsansässige Jugendliche, der einen großen Mehrzweckraum, ein Betreuungsbüro, eine Teeküche und eine Toilette beherbergt, bedeutete. Das Projekt wurde in Kooperation mit “ProVi”, dem Stadtteilbüro für Gemeinwesenarbeit im Bürgerzentrum Köln-Vingst und der GAG Immobilien AG durchgeführt. In der Folge realisierte JACK IN THE BOX drei weitere Projekte: Zunächst baute der Verein den Regionale 2010-Ausstellungs-Container, der am Rheinufer in Köln-Deutz in Höhe Herrmann-Pünder-Straße platziert und in Kooperation mit der Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, gefertigt wurde, und dann den Generationenpark-Container, ein sechs Meter langer Standard-Seecontainer, der zu einem Gruppenraum für eine Straßenkindergruppe des Vereins Kindernöte ausgebaut und im Generationenpark in Volkhoven-Weiler positioniert wurde. Schließlich führte der Verein 2009 noch eine Auftragsarbeit für einen Verein zur Wiedereingliederung psychisch Kranker, wabe e.V. Erlangen, aus, der die Koppelung und den Ausbau von zwei High-Cube-Seecontainern zu einer Lagererweiterung für Papier- und Büromaterial umfaßte. In der Planung befanden sich bei JACK IN THE BOX zwei Projekte: Zum einen beschäftigte den Verein das Projekt „mobile working station“, das als von der Entwicklungsgesellschaft Zeche Zollverein prämierter Entwurf eine Komposition aus sechs High-Cube-Seecontainern darstellt. Zum anderen plante der Verein das Projekt „Jugend-Camp Baesweiler“, ein Projekt, in dessen Zentrum der Ausbau von zwei Containern zu einer Versorgungs-Station für einen Campingplatz in Baesweiler steht.
„Alle diese abgschlossenen und geplanten Projekte machen einen Teil des Kerngeschäfts von JACK IN THE BOX aus“, faßte Martin Schmittseifer, der Gründer und 1. Vorsitzende des Vereins, stolz zusammen, „obwohl JACK IN THE BOX in erster Linie ein Verein für Entwicklung innovativer Modelle der Beschäftigungsförderung ist“. Was den Kölner Verein aus der Landschaft der Beschäftigungsföderungsträger heraushebt ist, dass die Modellprojekte zur beruflichen und sozialen Eingliederung von Arbeitsuchenden, die er durchführt, um die ästhetisch wie funktional anspruchvolle Umgestaltung von Seecontainern konzipiert sind.
Was JACK IN THE BOX in den drei Jahren seines Bestehens in Sachen Containerarchitektur geleistet hat, zeigte der Vereineindrucksvoll in einer Projekte-Ausstellung vom 18. bis zum 24. Januar 2010 von 11 bis 20 Uhr im Rahmen der diesjährigen PASSAGEN 2010, der Interior Design Week Köln, in den betriebseigenen Werkshallen auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Ehrenfeld in der Vogelsanger Straße 231.
Zudem stellte JACK IN THE BOX Produkte einer Reihe von Gestaltern aus: Inga Weiß präsentierte Schwarzlichtinstallationen, die ungenutzten öffentlichen Raum bespielen und somit für den Betrachter zurückerobern. Sie dienen als Eyecatcher und sind Freunde der Nacht. Ina Schneider, Gestalterin und Studentin der ecosign/Akademie für Gestaltung Köln, stellte ihr Recycling-Produkt “TamTam”, den aus Schuhsohlen gefertigten Stempel, aus. Die Gestalter der Modellwerkstatt für Upcycling von JACK IN THE BOX präsentierten Möbel aus gelesenen Heften und Zeitungen. Anne Führer und Ludwig Clever stellten das japanische Teehaus „Ya kata“ aus. Und ZWEITSINN – DAS DESIGNPORTAL bot Designprodukte aus Altmaterialien.
Die Designprodukte waren ebenfalls vom 18. bis zum 24. Januar 2010 von 11 bis 20 Uhr im Rahmen der PASSAGEN 2010, der Interior Design Week Köln, in den betriebseigenen Werkshallen von JACK IN THE BOX auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Ehrenfeld in der Vogelsanger Straße 231 zu sehen.
Der PASSAGEN-obligatorische Cocktailtag fand am Donnerstag, den 21.01.2009 ab 20 Uhr statt. Als kulinarisches Highlight boten wir dem interessierten Publikum eine besondere Weinprobe unter dem Titel “Riesling versus SavoirVin” von zwei innovativen Weinliebhabern an, die in Sachen Wein in Köln-Ehrenfeld etwas bewegen wollten. Die Weinprobe fand am Cocktailtag um 19 Uhr statt und kostete fünf Euro für drei deutsche Rieslinge, SavoirVin und Antipasti.
Die Veranstaltung fand bei JACK IN THE BOX in der Montagehalle auf dem ehemaligen Güterbahnhof Köln-Ehrenfeld in der Vogelsanger Straße 231 am 18. bis zum 24.01.2010 um 11 bis 20 Uhr statt. Der Cocktailtag war am 21.01.2009 ab 20 Uhr, die Weinprobe “Riesling versus SavoirVin” am gleichen Tag um 19 Uhr.
Wir bedanken uns bei dem Publikum für sein zahlreiches Erscheinen.

Die Herstellung von Möbeln aus Altpapier

15. Januar 2010