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In Vitro „Medea – the motelbox“ präsentiert von GLOBALIZE:COLOGNE c/o Freihandelszone – ensemblenetzwerk köln

27. Mai 2010

Apokalyptische Visionen und Untergangsszenarien hat es zu allen Zeiten gegeben, aber jetzt vergeht kein Tag an dem wir nicht mit neuen Unheilsprophezeihungen konfrontiert werden: Klimaerwärmung, Epidemien, Abholzung der Regenwälder, Rohstoffknappheit, Umweltverschmutzung, Artensterben, Terrorismus, Zunahme der Weltbevölkerung etc..
In Vitro wollte seine eigene Interpretation der drohenden Katastrophe bringen und gab der antiken Tragödie von Medea darin eine zentrale Rolle, der grausamen, wie auch verzweifelten Mutter, die ihre eigenen Kinder tötet und damit ihre eigene Zukunft auslöscht, entwurzelt, in einer ihr fremden Umgebung. Ein innerer Kampf von Liebe und Hass, Impulsivität und Vernunft. Ein individuelles Schicksal, dass gleichzeitig den Untergang der Menschheit widerspiegelt.

In vitro

Eine Mischung aus Performance, Tanz, Musik und Unterhaltung. Die Musik wurde live gebracht von „The Black Heart Rebellion“ und der Mezzo-Sopranistin Inez Carsauw. Das Soundscape stammte von Dirk Veulemans. Eine Musiktheaterproduktion für Tänzer, Schauspieler, Mezzo-Sopran und Rockband. Frei nach Texten von Euripides und Heiner Müller.
In Vitro und Black Heart Rebellion in Zusammenarbeit mit dem Tanzstudio Chantal Tyncke
Produktion: In-Vitro und Musiktheater Transparant mit Unterstützung vom Troubleyn-laboratorium, Antwerpen und der „Centrale“ in Gent.

Konzept: In Vitro, Text: Heiner Müller, Perfomerin: Catherine Claye, Mezzo- Sopran: Inez Carsauw, Tänzerin: Karolina Wolckowiecka, Musik: The Black Heart Rebellion / Lieder von R. Strauss, R. Wagner, G. Mahler, Soundscape: Dirk Veulemans, Tanz: Tanzstudio Chantal Tyncke, Produktion: Helmut van Meerschout, Hospitanten: Geertje van Duijnhoven (Sopran), Leentje Kerremans, Valerie Hellebaut, Adriana Parra, Unterstützung: Jack in the Box e.V., www.in-vitro.be

Die Vorstellung fand am 14. und 15. Mai 2010, 21 Uhr bei JACK IN THE BOX in der Montagehalle auf dem ehemaligen Güterbahnhof Köln-Ehrenfeld in der Vogelsanger Straße 231 in 50825 Köln statt.

Die Fenster sind in die Camp-Boxen des Jugend-Camp Baesweiler eingebaut

25. Mai 2010

Foto: Detlev CalliesFoto: Detlev CalliesFoto: Detlev CalliesFoto: Detlev Callies

Einer der Container der Radstationen wird in Recklinghausen platziert

Das Bürogebäude und eine der Radstationen in Oberhausen

22. Mai 2010

Eine der Radstationen der Emscher Kunst 2010 in Gelsenkirchen

21. Mai 2010

Zwei der Container der Radstationen OB, GE, RE kurz vor dem Weg ins Ruhrgebiet

18. Mai 2010

Die Verglasung des Bürogebäudes der Radstationen OB, GE, RE

10. Mai 2010

Die Dampfbremsen-Folie in einer der Camp-Boxen des Jugend-Camps Baesweiler ist angebracht

Die Logos der “emscher Kunst 2010″ sind an die Container der Radstationen OB, GE, RE angebracht worden

Das Bürogebäude der Radstationen OB, GE, RE hat einen PVC-Fußboden bekommen

5. Mai 2010

Das Einschweißen eines Fensterkreuzes in einen der Container des Jugend-Camps Baesweiler

Ein Teil der Sanitärinstallation in der Camp-Box des Jugend-Camp Baesweilers ist angebracht

4. Mai 2010

Das Nachschleifen eines der zugeschnittenen Bleche für das Vordach der Camp-Box des Jugend-Camps Baesweiler

3. Mai 2010