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Der Kulturcontainer als Kunstraum auf der ArtFair21

2. Oktober 2008

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Im Rahmen der Kunstmesse ArtFair21 präsentierten JACK IN THE BOX und das E.I.F.N.CK. im goldenen Kulturcontainer die Ausstellung “Wandlungen” mit Diainstallationen von Przemek Nowak und Klangkunst von Adrian Wellmann.

“Triebwerk” - Die Ausstellung der Alanus Hochschule bei JACK IN THE BOX

26. September 2008

Unter dem Ausstellungstitel „Triebwerk“ präsentierten 21 Kunst-Studierende der Alanus Hochschule vom 26.09. bis zum 05.10.2008 ihre Werke in der Montagehalle sowie auf dem Gelände von JACK IN THE BOX auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Köln-Ehrenfeld.

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„Mit der Wahl der Lokalität begab sich die Alanus Kunsthochschule alles andere als auf ein Abstellgleis, sondern bespielte eine interessante, durch das Engagement von JACK IN THE BOX kulturell gut entwickelte Plattform, die sich in den letzten Jahren in Köln etabliert hat“, so Sven Nowak, Kulturmanager von JACK IN THE BOX.
Die Werke der jungen Künstler der Alanus Hochschule reagierten sehr individuell auf den Charme des industriellen Geländes: Beispielsweise nutzte Nora Mertes für ihre Diplomarbeit brachliegende Gleise und liess eigens für die Ausstellung einen Güterwagon der Deutschen Bahn dorthin transportieren.
Unter anderem war auch zu sehen: „More Bob Dylan Greatest Hits“, eine umfangreiche Portraitserie in klassischer Ölmalerei von Ben Beyer, „Knochenklänge“, ein installativer Klangraum aus Tierknochen und Neuen Medien von Sancho Hille sowie mannshohe Skulpturen aus Basalt von Johannes Baum.

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Die Ausstellung wurde von einem umfangreichen Programm mit einer Vernissage, mit Führungen, Vorträgen, Schauspiel, Performances, Live-Musik, Party und einer Finissage begleitet.

Podiumsgespräch “Living in a Box” - Containerarchitektur

24. September 2008

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Im Rahmen unserer Präsentation der “workstation” auf der plan 08 veranstaltete JACK IN THE BOX am 24.09.2008 um 18 Uhr eine Podiumsdiskussion mit dem Titel “Living in a Box” - Containerarchitektur in der “workstation” in der Betzdorfer Straße 2 auf dem Campus der FH Köln in Deutz. Thema des Hearings war das modulare Bauen mit Standard-Containern. Erläutert hatten wir das Thema folgendermaßen: Containerbauten prägen längst selbstverständlich das Bild zeitgenössischer Städte mit. Ob als Büro- und Verwaltungsgebäude, Technik- und Laborgebäude oder als Gebäude mit sozialen Nutzungszwecken begegnet man den Modul- und Systembauten sowohl in den Zentren der Städte als auch in den Industriegebieten der Stadtperipherien. Dem Blick vertraut sind vor allem die Ansiedlungen aus Baustellencontainern, die ihrer temporären Nutzbarkeit und ihrer Mobilität wegen geeignete Lösungen für die Bauindustrie darstellen.
Bei den Elementen dieser Baustellenkomplexe handelt es sich üblicherweise um Industriecontainer, die konstruktiv den klassischen See- oder Standard-Containern vergleichbar sind. Sie folgen wie diese in Bau und Komposition den Regeln des Modul- und System-
baus und werden von zahlreichen Unternehmungen in der ganzen Welt mit unterschiedlicher Ausstattung und zu verschiedenen Zwecken gebaut und vertrieben.
Abseits eines eigenen, noch jungen “Industriecontainer-Markts” hat sich seit einigen Jahrzehnten weltweit auch eine in künstlerischen und architektonischen Projekten realisierte Baukultur etabliert, die sich speziell dem Thema des modularen Bauens mit klassischen Seecontainern, das heißt Standard-Containern widmet.
Der Seecontainer trat seinen Siegeszug in der Logistik Mitte des letzten Jahrhunderts an und wurde schnell zum Inbegriff globaler Flexibilität, da er den Transport von Stückgütern erheblich vereinfachte. Er bot nicht nur gleiche, sich immer wiederholende Maße, sondern auch eine stabile, selbsttragende Konstruktion und war dadurch sehr gut aufreih- und stapelbar.
Diese und weitere Eigenschaften machten die Seecontainer aber nicht nur für die Logistik unverzichtbar, sondern auch attraktiv für architektonische Entwürfe. Mit Seecontainern läßt sich aufgrund ihrer Modularität und prinzipiellen Erweiterbarkeit hervorragend planen. Sie bieten bereits eine äußere Hülle, die kostengünstig ist und mobil sowie temporär genutzt werden kann.
Für den Um- und Ausbau von Seecontainern und ihre modulare Verwendung in der Architektur gibt es mittlerweile eine nicht geringe Anzahl von interessanten Beispielen: Büros und Arbeitsräume in London, ein Studentenwohnheim in Amsterdam und eine Notschlaf-
stelle für obdachlose Kinder und Jugendliche in Hannover sind nur einige von ihnen. Der modularen Bauweise mit Standard-Containern sind kaum Grenzen gesetzt: Von Wohn- und Arbeitsräumen, Büros und Sozialräumen über kostengünstige Raumlösungen für öffentliche und/oder gemeinnützige Institutionen wie Schulerweiterungen, Sprachlabore und medizinische Einrichtungen bis hin zu Kommunikations- und Kulturräumen wie Museen, Theater, Bibliotheken und Ateliers – es ist nahezu alles denkbar.
Die Beispiele zeigen, dass “die Anwendung architektonischer Gestaltungsmittel aus Seecontainern erlebnisreiche Innen-, Außen- und Zwischenräume machen kann und dass diese Gebäudekompositionen eine besondere Ausstrahlung und ein besonderes Flair haben”
(Han Slawik, Architekt, Professor für Entwurf und Konstruktion, Fachbereich Architektur, Universität Hannover), mithin dass man sich längst auf dem Weg zu einer ästhetisch wie funktional anspruchsvollen Containerarchitektur befindet.
Der Fokus soll also auf die See- beziehungsweise Standardcontainer gerichtet sein, wenn Fragen gestellt werden wie: Was macht das modulare Bauen mit Standard-Containern aus? Wie wurde in der Vergangenheit mit Standard-Containern gebaut, und wie wird in Zukunft vielleicht mit ihnen gebaut werden? Welche Möglichkeiten und Schwierigkeiten liegen in der Containerarchitektur, welche Perspektiven zeichnen sich in ihr ab? - Dies und mehr soll in der Diskussion unter Berücksichtigung unterschiedlicher Sichtweisen erörtert werden.
Als Podiumsgäste hatten wir Bernd Ullrich, FH Köln, Thomas Knüvener, RWTH Aachen, Jan Hohlfeld, Martin Schmittseifer, Heribert Weegen, JACK IN THE BOX e.V. eingeladen. Das Gespräch moderierten Pamela Moucha und Hans-Elmer Schmitz.
Wir bedanken uns bei dem zahlreich erschienen Publikum für sein Interesse.

Final Destination Campus FH Köln

23. September 2008

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“workstation: Final Destination Campus FH Köln” hieß das Projekt, das die FH Köln, Fakultät für Architektur, die GAG Immobilien AG und JACK IN THE BOX im Rahmen der diesjährigen plan 08, dem Forum aktueller Architektur in Köln, am 19.09.-26.09.2008 einer interessierten Öffentlichkeit auf dem Campus der FH Köln in Betzdorfer Straße 2 in Köln-Deutz präsentierten.
Bei der “workstation” handelt es sich um vier miteinander kombinierte, “überhohe”, zwölf Meter lange, sogenannte High-Cube-Hochseecontainer, die zu multifunktionalen, studentischen Arbeitsräumen um- und ausgebaut worden sind. Der Bau setzt sich aus vier paarweise nebeneinandergestellten und aufeinandergestapelten Containern zusammen, die ein Gebäude mit einem Obergeschoss bilden, das über eine kopfseitig angeschlossene Treppenanlage im Außenraum erschlossen wird.
Entworfen wurde die Anlage aus Seecontainern von Studierenden der FH Köln, Fakultät für Architektur, im Rahmen einer semesterfüllenden Arbeit im Winter 2007/08. JACK IN THE BOX begleitete die Planungs- und Entwurfsphase der “workstation” architektonisch und realisierte den Um- und Ausbau der Seecontainer in den vereinseigenen Werkhallen. Die GAG Immobilien AG unterstützte das Projekt großzügig.
Nach einer zehnjährigen Reise um die Welt waren die Container als “workstation” zwischen Architekturfakultät und Hauptgebäude auf dem Campus der FH Köln in Deutz zu sehen.

ökoRausch IN THE BOX

13. September 2008

Am 13. und 14. September 2008 fand die Deutschland-Premiere der ersten Messe für nachhaltiges Design hier bei JACK IN THE BOX statt.

Klein, aber sehr fein, öffnete die „ökoRausch, Messe für Design mit Bewusstsein“ auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Ehrenfeld ihre Türen.

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56 DesignerInnen und KünstlerInnen aus ganz Deutschland und Gäste aus Spanien, die sich alle der nachhaltigen Produktionsweise in ihrem kreativen Tun verschrieben haben, präsentierten sich dem Publikum und luden zum Kaufrausch mit gutem Gewissen ein.

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Über “ökoRAUSCH, Messe für Design mit Bewusstsein” können Sie sich auch im Internet informieren unter:
http://www.oekorausch.de/

Globales Dorffest für die ganze Familie bei JACK IN THE BOX

6. September 2008

Die Abschlußveranstaltung des “Tanz der Welten”, dem interkulturellen Straßenkarneval im Sommer 2008, wurde präsentiert von www.karneval-global.de und durchgeführt auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Ehrenfeld bei JACK IN THE BOX.
Impressionen vom Weltmarkt mit fairem Handel, dem Kinderprogramm, der internationalen Küche und den Infoständen:

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Impressionen der Livekonzerte:

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artrmx cologne vol.01 - Vernissage + Finissage in der Montagehalle von JACK IN THE BOX

30. August 2008

Mit ARTRMX COLOGNE VOL.01 startete vom 22. bis zum 31.08.2008 Kölns neue Art-Off-Show, die im zweijährlichen Turnus zeitgenössische Kunst in einem ungewöhnlichen Rahmen präsentiert.
Zehn Tage lang bespielten 52 international agierende Künstler Off-Spaces im Raum Köln zum Thema “Where is my mind?”.
Das Programm reichte von Streetart über Photographie und Malerei bis hin zu Installationen.
Begleitet wurde die Show von zahlreichen Führungen, Kurzfilmabenden, einem „Junge Kunst“-Symposium sowie einer Vernissage und einer Finissage.
Mit der Brache des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Ehrenfeld, in den Montagehallen und auf dem Gelände vor den Werk- und Montagehallen von JACK IN THE BOX hat artrmx e.V. einen weiteren passenden Ort zur Veranstaltung des internationalen Kunstfestivals gefunden.
Inmitten der rauhen Industriekulturlandschaft der Brache veranstaltete artrmx e.V am Samstag, den 23.08.2008 die VERNISSAGE der ARTRMX COLOGNE VOL.01 in der JACK IN THE BOX - Montagehalle.

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Außerdem stellte artrmx e.V. in multimedialen Dokumentationen exemplarische künstlerische Projekte des Kunstfestivals vor.
Am Samstag, den 30.08.2008 endete die Veranstaltung mit einer rauschenden FINISSAGE.
Multimediale Impressionen:

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Die DJ’s …

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… rockten das Haus !

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Hier war der Gast der Künstler:

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Über artrmx e.V. und das Festival “ARTRMX COLOGNE VOL.01″ können Sie sich auch im Internet informieren unter:
http://www.artrmx.com

JACK IN THE BOX auf dem “Tag der Architektur 2008″

21. Juni 2008

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Am 21.-22.06.2008 fand in Nordrhein-Westfalen zum 13. Mal der “Tag der Architektur” statt.
Unter dem Motto “Architektur bewegt” hatten 483 Architekt/innen und Stadtplaner/innen mit ihren Auftraggeber/innen landesweit zur Besichtigung neuer Architektur und erneuerter Altbauten eingeladen und boten dem interessierten Publikum die Möglichkeit, mit den Architekt/innen vor Ort ins Gespräch zu kommen.
Im Rahmen des “Tag der Architektur” präsentierte JACK IN THE BOX auf dem Werksgelände auf dem ehemaligen Güterbahnhof Köln-Ehrenfeld die “koelnerbox”, ein zu einem prototypischen Kommunikations- und Präsentationsraum ausgebauter 12 Meter langer High-Cube-Seecontainer.
Zudem gaben wir den interessierten Besucher/innen Einblicke in unsere laufende Projektarbeit und präsentierten diverse Architektur-, Design- und Kunstprojekte in einer Ausstellung. Vorgestellt wurde der Realisierung-Wettbewerb “mobile working spaces – Temporäre Bauten als Raumangebote für Gründer”, der als offizielles Projekt der europäischen Kulturhauptstadt Ruhr 2010 auf dem Gelände des Weltkulturerbes Zeche Zollverein in Essen realisiert werden wird. Außerdem waren in unserer Montagehalle vier Seecontainer zu besichtigen, die im Rahmen des Projekts “workstation” in Kooperation mit der FH Köln zu studentischen Arbeitsräumen ausgebaut wurden, sowie Entwürfe, die in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen entstanden waren. Bild-Präsentationen stellten den Verein vor, zeigten den Ausbau der verschiedenen Container sowie Visionen zur Entwicklung der Brache des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Ehrenfeld.
Für das leibliche Wohl der Besucher/innen war selbstverständlich gesorgt. Besonders freuten wir uns, dem Publikum Getränke der Brauerei “Sünner” ausschenken und Weinspezialitäten des Weinguts “befort” angeboten haben zu können.
Wir bedanken uns bei den Besuchern für ihr zahlreiches Erscheinen.

Die ungewöhnliche Kunst des Przemek Nowak

6. Juni 2008

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“Przemek Nowak” war eine Kunstausstellung mit Werken des Künstlers Przemek Nowak, die JACK IN THE BOX am 06.06.-06.11.2008 im Hopper Hotel et cetera veranstaltet hat.
Die ungewöhnliche Kunst des Przemek Nowak entwickelte der Künstler aus seiner anfänglichen Arbeit mit fehlerhaften und falsch belichteten Dias bei dem Versuch mit Hilfe eines Diaprojektors Räume in Farben zu hüllen. Das Ergebnis dieser experimentellen Arbeit waren Lichtbild-Projektionen mit organisch anmutenden Bildinhalten voller abstrakter Strukturen und Formen, die Przemek Nowak sowohl zu Diashows zusammengestellt, die er aber auch in Bildern aufgefangen hat. Mit seiner Arbeit hat Przemek Nowak zu einer Kunst mit einer ganz eigenen Formen- und Farbensprache gefunden.
Die Ausstellung “Przemek Nowak” wird vom JACK IN THE BOX-Kulturmanagement organisiert, begleitet und ausgerichtet. Mit der Ausstellung begab sich das JACK IN THE BOX-Kulturmanagement als Dienstleister auf den freien Kunstmarkt, in der Hoffnung, daß weitere Unternehmen sich dem Hopper Hotel anschließen und die Dienste von JACK IN THE BOX in Anspruch nehmen werden.

Die Ausstellung “Instinct Walk” des Künstlers René M. Beyenburg

20. Mai 2008

“Instinct Walk” war eine Kunstausstellung mit Werken von René M. Beyenburg, die JACK IN THE BOX im Gravitationsraum auf dem ehemaligen Güterbahnhof Köln-Ehrenfeld vom 16.-18.05.2008 von jeweils 19-23 Uhr veranstaltet hat.
Instinct Walk war eine Einladung an die Besucher, das Bewusstsein für Empfindungen und andere Sinneseindrücke zu schärfen, eine Einladung zum intuitiven Verstehen, fernab vom schnellen Sehen, von fertigen Lösungen und vorzeigbaren Ergebnissen. René M. Beyenburgs Arbeiten haben viele Gesichter: In großen Figuren stecken kleine, Überlappungen schaffen komplexe Formen; die Dinge sind nie nur das, was sie auf den ersten Blick scheinen. In der figurativen Darstellung beginnt der Künstler die Suche nach Kürzeln, die sich zu einer eigenen Formsprache entwickelt. Das Interesse René M. Beyenburgs gilt der Mehrdimensionalität und Ambiguität der Dinge.

Die Kunstausstellung “INDUSTRIAL WASTELAND 2008″ im Rahmen der ART city COLOGNE

16. April 2008

1. Die Industriebrache “ehemaliger Güterbahnhof Köln-Ehrenfeld”

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2. Die Ausstellung “INDUSTRIAL WASTELAND 2008″

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Auf dem wilden, urbanen Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Ehrenfeld hat JACK IN THE BOX und das “Erste Institut Für Nachhaltige ContainerKultur” “E.I.F.N.CK.” Ausstellungssräume in Seecontainern inmitten monumentaler Schrottberge entwickelt, in denen in Zukunft regelmäßig Kulturveranstaltungen stattfinden werden.
Zur ART COLOGNE veranstaltete JACK IN THE BOX und das E.I.F.N.CK. in diesen Ausstellungsräumen die Kunstausstellung “Industrial Wasteland”.
Die Ausstellung präsentierte im Rahmen der ART city COLOGNE, der Begleitveranstaltung zur ART COLOGNE, künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Thema Brache von den Photokünstlern Milena Fischer-Dünkel, Thomas E. Albrecht und Michael Schiffhorst, dem Klangkünstler Adrian Wellman sowie dem Dia- und Videoinstallationskünstler Przemek Nowak.
Wir bedanken uns beim Publikum für sein zahlreiches Erscheinen.
3. Die Vernissage

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4. Die 2. ContainerPoetryPerformance zum Thema “Kunst”

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Am 18.04.2008 um 21 Uhr, während der ART city COLOGNE, veranstaltet JACK IN THE BOX die zweite Container Poetry Performance.
Thema der Veranstaltung war entsprechend des aktuellen Anlaßes die “Kunst”, zu dessen Verhandlung die “Container Poetry Performance” ihr zweites Gesicht zeigte.
In Interview-Gesprächen unterhielt sich unser Moderator Pablo Bottinelli mit den “Industrial Wasteland”-Künstlern Przemek Nowak, Adrian Wellmann, Michael Schiffhorst und Thomas E. Albrecht über das allgemeine aber nicht weniger interessante Thema Kunst.
“Container Poetry Perfomance” ist eine Lese- und Interview-Reihe, die von JACK IN THE BOX und dem “Ersten Institut Für Nachhaltige ContainerKultur” “E.I.F.N.CK.” initiiert wurde und seither organisiert wird.
Im Rahmen der Container Poetry Performance finden in einem eigens für die Lese- und Interview-Reihe ausgestalteten 12-Meter-Seecontainer alle vier Wochen etwa zur Monatsmitte Lese- und Interview-Veranstaltungen unterschiedlicher Genres und in verschiedenen Medien rund um die Themen “Kunst, Kultur und Wahnsinn” statt.
Danke an das Publikum für den zahlreichen Besuch der Veranstaltung.
5. Impressionen rund um die Ausstellung

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Seecontainer-Hopping-Party im Rahmen des 9. Ehrenfeld Hopping

15. April 2008

Am Samstag, den 12.04.2008 feierte JACK IN THE BOX eine Seecontainer-Hopping-Party im Rahmen des 9. Ehrenfeld Hoppings mit Getränken und Musik in einem und um einen ausgemusterten 12-Meter-Seecontainer auf der Brache des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Ehrenfeld in der Vogelsanger Straße 231.
Auf der einzigen Quasi-Open-Air-Veranstaltung des Ehrenfeld Hoppings präsentierte JACK IN THE BOX ab 20 Uhr zudem die Videoinstallation “Das letzte Band” von Hans-Elmer Schmitz nach Ausschnitten aus “Das letzte Band” von Samuel Beckett.
“Das letzte Band” von Samuel Beckett handelt von einem neunundsechzigjährigen Schriftsteller, der aus seinem Tonbandarchiv, in dem er sein Leben akustisch dokumentiert, das Tonband hervorkramt, das er vor einem Lebensalter, als Neununddreißigjähriger, besprochen hat. Schon der Mann “auf dem Kamm der Welle” hatte an seinem neununddreißigsten Geburtstag einem zehn Jahre zuvor aufgenommenen Tonband mit Aufnahmen von sich selbst gelauscht. Das ist sein Leben: Eine unproduktive Gegenwart in einer andauernden Rückschau, das Porträt eines Künstlers als Vexierbild.
Die Videoinstallation basiert auf Ausschnitten aus “Das letzte Band” von Samuel Beckett in der Übersetzung von Erika und Elmar Tophoven. Sie versuchte den Exzerpten des Beckettschen Textes eine bewußt minimalistische Bild- und Tonsprache aufzuprägen, die sich andererseits behutsam von dem Text leiten ließ.
wir danken dem Publikum für sein reges Interesse.

Die Theateraufführung “Was ihr wollt”

21. März 2008

An verschiedenen Terminen zwischen Ende März und Ende April führte die Regisseurin und Theaterpädagogin Heike Seidler und das Ensemble “Timeact” bei Jack in the Box im Gravitationsraum auf dem ehemaligen Güterbahnhof Köln-Ehrenfeld in der Vogelsanger Straße 231 das Theaterstück “Was ihr wollt” auf.
“Was ihr wollt”, Shakespeares komischste und zugleich melancholischste Komödie, erzählt die Geschichte der Überlebenden eines Schiffsunglück und deren Begegnung mit einer ebenso exzentrischen wie skurrilen Hofgesellschaft.
Das Stück handelt von den Irrungen und Wirrungen der Liebe, von Liebeswahn und Geschlechterverwirrung.
Ins Zentrum der das Stück modernisierenden Inszenierung stellte die Regisseurin Heike Seidler die These von der Rettung, die die Liebe in unsicheren, die Existenz des Menschen in Frage stellenden Zeiten bedeuten kann. Die Inszenierung beabsichtigte, ein Röntgenbild der verborgenen Wünsche der Protagonisten und unserer Zeit zu erstellen.
“Was ihr wollt” war eine Kooperation zwischen Heike Seidler, dem Ensemble “Timeact” und Jack in the Box.
Regie und Bühnenbild: Heike Seidler, Regieassistenz: Frank Kirchmaier, Svantje Westphal, Kostüm: Anke Niemeyer, Licht- und Ton: Jens Roland Streblow, Dramaturgie: Hans-Elmer Schmitz, Organisation: Sven Nowak, Schauspiel: Caroline Bruhn, Gerd Buurmann, Elisabeth Emmanouil, Ingo Gerlach, Alexander Hanfland, Denis Salomon, Rudolph Schlager, Jessica Sinapi, Aurélie Thépaut
Die Inszenierung wurde vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen.

Der Vortrag “Container, Architektur und Stadtentwicklung” von und über JACK IN THE BOX im Haus der Architektur Köln

19. März 2008

Am Mittwoch, den 19.03.2008 um 19 Uhr stellte JACK IN THE BOX im Haus der Architektur Köln in der Lintgasse 9 in 50667 Köln mit einem Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe “Jeden Mittwoch 19 Uhr - eine Stunde Architektur” sich und seine Arbeit vor.
Das Thema des Vortrags hatten wir mit “Container, Architektur und Stadtentwicklung” überschrieben und den Vortrag wie folgt angekündigt: Städte sind der Motor und der Spiegel der Gesellschaft ihrer Zeit, deren Entwicklung im 21. Jahrhundert stärker als bis dahin von den Grundsätzen der Nachhaltigkeit und der Zukunftsfähigkeit abhängt. Eine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung ist entsprechend gekennzeichnet durch einen Handlungsansatz, der ökologische, soziale, kulturelle und ökonomische Aspekte integriert und möglichst alle an der Entwicklung einer Stadt Beteiligten in einer Netzwerkstruktur an deren Gestaltung partizipieren läßt. Ziel der Stadtentwicklung ist, eine Stadt langfristig attraktiv zu gestalten und damit in seinem Wert zu steigern. Mit ihrer langen Tradition versinnbildlicht die Stadt gleichzeitig einen Prozess auch im Sinn der Fähigkeit der kontinuierlichen Anpassung an sich permanent verändernde Anforderungen, auf die es flexibel zu reagieren gilt.
Mit dem Um- und Ausbau von Seecontainern verwandelt JACK IN THE BOX die ausgedienten Transportmittel des globalen Warenverkehrs in eine kostengünstige, mobile, flexibel und temporär nutzbare als auch modular erweiterbare Architektur im Dienst einer solchen nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadtentwicklung. Der modularen Bauweise mit Standard-Containern sind kaum Grenzen gesetzt: Von Wohn- und Arbeitsräumen, Sozialräumen über kostengünstige Raumlösungen für öffentliche und/oder gemeinnützige Institutionen bis hin zu Kommunikations- und Kulturräumen ist vieles denkbar.
Die Referenten des Vortrags waren Martin Schmittseifer, Diplom-Sozialarbeiter und 1. Vorsitzender von JACK IN THE BOX, sowie die JACK IN THE BOX-Architekten Jan Hohlfeld und Heribert Weegen.
Im Anschluß an den Vortrag fand eine lebhafte Diskussion statt.

Die erste Container Poetry Performance mit dem Thema “Stilvoll scheitern”

14. März 2008

Am Freitag, den 14.03.2008 um 21 Uhr debütierte die von JACK IN THE BOX und dem “Ersten Institut Für Nachhaltige ContainerKultur” “E.I.F.N.CK.” initiierte und organisierte Lese- und Interview-Reihe “Container Poetry Perfomance” mit dem Thema “Stilvoll scheitern”.
Zahlreich waren die Besucher erschienen und hatten sich in dem eigens für die Lese- und Interview-Reihe ausgestalteten 12-Meter-Seecontainer auf dem ehemaligen Güterbahnhof Köln-Ehrenfeld in der Vogelsanger Straße 231 versammelt, in Decken gehüllt der Kälte wegen.
Das Thema der Eröffnungsveranstaltung war als Selbstwertwiedergewinnungshilfe für gescheite Gescheiterte oder gescheiterte Vorhaben, die es verdient hätten, nicht gescheitert zu sein, gedacht.
Am Abend lasen Alexander Bach und Christian Gottschalk aber auch andere Autoren aus verschiedenen Städten der Republik. Aufgelockert wurde das Lese-Programm durch musikalische Darbietungen von Pablo Bottinelli.
Wir bedanken uns bei dem Publikum für sein Interesse.

Die Ausstellung der prämierten Entwürfe des Architekturwettbewerbs “mobile working spaces” der Entwicklungsgesellschaft Zollverein mbH in Essen

5. März 2008

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“mobile working spaces – Temporäre Bauten als Raumangebote für Gründer” lautete der Titel des Architekturwettbewerbs, den die Entwicklungsgesellschaft Zollverein mbH 2007 ausgelobt hatte, um die Entwicklung zeitgemäßer temporärer Architektur zu fördern.
Die Auslobung hatte Studenten der gestaltenden Disziplinen und Architekten dazu aufgerufen, sich zu Projektgruppen zusammenzufinden und temporäre Bauwerke für Unternehmensgründer zu entwickeln.
Gefragt war nach Entwürfen für “moderne, experimentell gestaltete, temporäre und mobile Gebäude mit flexibler Innenraumgestaltung für die Nutzung als Büro, Atelier oder Labor zur Vermietung an designorientierte, junge Unternehmen zum weiteren Ausbau der Kreativwirtschaft auf dem Gelände des Zollvereins”.
Ziel des Realisierungs-Wettbewerbs war es, mit der Prämierung fünf geeigneter Projekte alternative Ideenkonzepte zu erhalten, um sie auf dem Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen zu realisieren.
Erfolgreich nahm JACK IN THE BOX an diesem Wettbewerb teil; mit dem Entwurf der “mobile working station” gehörte eine dem Verein nahestehende Architektengruppe, bestehend aus dem Architektur-Studenten Ho-Seop Kim und den Architekt/innen Jan Hohlfeld, Heribert Weegen und Anne Meyer, zu den Gewinnern des Wettbewerbs.

Die Präsentation der Kölnerbox auf den PASSAGEN 2008

21. Januar 2008

Videokunst und Live-Musik im Rahmen der PASSAGEN 2008

19. Januar 2008

Mit der Vorführung eines Kunstfilms und der Aufführung eines Live-Konzerts mit anschließender Party bildete Freitagabend der 18. Januar ein wenig den Schwerpunkt im Rahmenprogramm unserer diesjährigen Teilnahme an den PASSAGEN.
Den Abend eröffnete die Uraufführung des 30-minütigen Art Videos “Perfect Day” von Thomas Schneider. Mit “Perfect Day”, einem überarbeitetem Video aus einer, gefundenen, indonesischen Urlaubskamera brachte Thomas Schneider dem Publikum seine Form des Kunstschaffens nahe. Der künstlerische Jäger, Sammler und Beutemacher Thomas Schneider versteht das Sammeln als eine Art des Kunstschaffens. Das was er erbeutet wird zur Kunst durch Habhaftwerdung der Beute und ihrer Transferierung an einen Kunstort. Mit dieser Kontextverschiebung bringt Thomas Schneider Bewusstseinsprozesse in Gang und erzeugt eine erhöhte Aufmerksamkeit – eine andere Wahrnehmung.
Im Mittelpunkt des Abends stand dann Harald “Sack” Ziegler. Bereits 1982 rechnete Harald “Sack” Ziegler in seinem Underground-Hit “Bungalow” mit dem Einfamilienhaus ab. 1990 wurde sein “Stilmöbeltrio” für Waldhorn, Fagott und Violoncello in Köln uraufgeführt und vor kurzem las man in der Musikpresse über das aktuelle Wolke–Album: “Harald “Sack” Ziegler stellt ein paar Hörner aufs Möbelstück.” Am Abend spielte er abermals im Rahmen der PASSAGEN eine möbelhafte Rolle und stieß mit seiner bemerkenswerten Musik-Performance auf ein zahlreich erschienenes, begeistertes Publikum.

Die anschließende Party im Gravitationsraum wurde von DJ Tobias Birke musikalisch begleitet und stellte den Abschluß eines durch und durch gelungenen Abends dar.

Die Kartoffel-Kissen-Kollektion im Rahmen der PASSAGEN 2008

18. Januar 2008

Jack in the Box hat im Frühjahr 2007 sein neues Domizil auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Ehrenfeld gefunden und dort die früheren Lagerhallen von “Kartoffel-Esser” bezogen.
Bereits bei ersten Begehungen stieß man in den weitläufigen und teilweise nur schwer zugänglichen Kellerräumen der Gebäude auf umfangreiche Hinterlassenschaften der früheren Nutzer. Unmengen von Ballen aufgerollter Kartoffeltütenrohlinge wurden in einem verborgenen, betriebseigenen Luftschutzbunker gefunden.
Im Rahmen der PASSAGEN 2008 kann ein Teil unserer Sammlung dieser noch originalverpackten Rollen zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Daneben präsentiert Jack in the Box die erste Serie von Prototypen der neuen Ruhekissen-Serie “ESSER”: Kartoffeltüten, gefüllt mit soften Schaumstoff-Modellen unserer 40″ Highcube-Überseecontainer im Maßstab 1:100, eingefärbt in geschälte-kartoffel-gelb.

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Die Erstauflage der folgenden drei, von Hand gefertigten Kissen wurde auf jeweils zehn Exemplare limitiert:

- “ESSER GRÜN”: Speisefrühkartoffeln

- “ESSER BLAU”: Speisekartoffeln (vorwiegend festkochend)

- “ESSER ROT” : Speisekartoffeln (Salatware)

Dank für fruchtbare Inspiration durch die Bahnhofsbrache und den “Genius Loci”.

ONO Design im Rahmen der PASSAGEN 2008

Im Rahmen der PASSAGEN 2008 präsentierte JACK IN THE BOX in einem der Container in unserer Montagehalle auf dem ehemaligen Güterbahnhof Köln-Ehrenfeld ONO Design-Sitzmöbel, entwickelt von Gunda Becker und Ela Mergels.

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„ONO fungiert irgendwo zwischen Sitzmöbel, Unikat, Ablagemöglichkeit, Recycle- und Kunstobjekt und ist zugleich ausklappbar zur Gästematratze. Durch die Recyclenutzung von Mega-Print Werbeplanen entstehen multifunktionale, unverwechselbare, robuste Popskulturen.“
Die Möbel waren täglich zwischen 11-20 Uhr zu besichtigen.