Einige Mitarbeiter/innen des ARGE-DIMA-Teams Köln zu Gast bei JACK IN THE BOX
Die Weinprobe “Riesling versus SavoirVin” in der koelnerbox bei JACK IN THE BOX im Rahmen der PASSAGEN 2010, der Interior Design Week Köln
JACK IN THE BOX auf den PASSAGEN 2010, der Interior Design Week Köln
Der Verein JACK IN THE BOX präsentierte zu den diesjährigen PASSAGEN 2010, der Interior Design Week in Köln, vom 18. bis zum 24. Januar 2010 abgeschlossene und geplante Containerarchitektur-Projekte in einer Ausstellung sowie Produkte einer Reihe junger Designer in den betriebseigenen Werkshallen auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Ehrenfeld in der Vogelsanger Straße 231.
Nach dreijährigem Bestehen konnte JACK IN THE BOX mittlerweile auf eine ganze Historie von Containerarchitektur-Projekten zurückblicken. Seit 2006 hatte der Verein insgesamt sechs Containerarchitektur-Projekte realisiert und befand sich inmitten der Planung zweier weiterer Projekte. 2006/2007 begann JACK IN THE BOX seine Arbeit und führte das Projekt „koelnerbox“ durch, in dessen Mittelpunkt der Ausbau eines 12 Meter langen, überhohen, sogenannten High-Cube Seecontainers zu einem prototypischen Kommunikations- und Präsentationsraum stand. In den Jahren 2007/2008 folgte die Durchführung des Projekts „workstation“. Die „workstation“ sind vier zu studentischen, multifunktionalen Arbeitsräumen umfunktionierte High-Cube-Seecontainer, die zwischen Architekturfakultät und Hauptgebäude auf dem Gelände der Fachhochschule Köln in Deutz aufgestellt und die mit Unterstützung der GAG Immobilien AG, Kölns großes Immobilienunternehmen, und in Kooperation mit der Architekturfakultät der FH Köln ausgebaut wurden. 2008/2009 begann die Arbeit am „Jugendtreff Vingst“, die den Ausbau von drei Seecontainern zu einem offenen Treffpunkt für ortsansässige Jugendliche, der einen großen Mehrzweckraum, ein Betreuungsbüro, eine Teeküche und eine Toilette beherbergt, bedeutete. Das Projekt wurde in Kooperation mit “ProVi”, dem Stadtteilbüro für Gemeinwesenarbeit im Bürgerzentrum Köln-Vingst und der GAG Immobilien AG durchgeführt. In der Folge realisierte JACK IN THE BOX drei weitere Projekte: Zunächst baute der Verein den Regionale 2010-Ausstellungs-Container, der am Rheinufer in Köln-Deutz in Höhe Herrmann-Pünder-Straße platziert und in Kooperation mit der Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, gefertigt wurde, und dann den Generationenpark-Container, ein sechs Meter langer Standard-Seecontainer, der zu einem Gruppenraum für eine Straßenkindergruppe des Vereins Kindernöte ausgebaut und im Generationenpark in Volkhoven-Weiler positioniert wurde. Schließlich führte der Verein 2009 noch eine Auftragsarbeit für einen Verein zur Wiedereingliederung psychisch Kranker, wabe e.V. Erlangen, aus, der die Koppelung und den Ausbau von zwei High-Cube-Seecontainern zu einer Lagererweiterung für Papier- und Büromaterial umfaßte. In der Planung befanden sich bei JACK IN THE BOX zwei Projekte: Zum einen beschäftigte den Verein das Projekt „mobile working station“, das als von der Entwicklungsgesellschaft Zeche Zollverein prämierter Entwurf eine Komposition aus sechs High-Cube-Seecontainern darstellt. Zum anderen plante der Verein das Projekt „Jugend-Camp Baesweiler“, ein Projekt, in dessen Zentrum der Ausbau von zwei Containern zu einer Versorgungs-Station für einen Campingplatz in Baesweiler steht.
„Alle diese abgschlossenen und geplanten Projekte machen einen Teil des Kerngeschäfts von JACK IN THE BOX aus“, faßte Martin Schmittseifer, der Gründer und 1. Vorsitzende des Vereins, stolz zusammen, „obwohl JACK IN THE BOX in erster Linie ein Verein für Entwicklung innovativer Modelle der Beschäftigungsförderung ist“. Was den Kölner Verein aus der Landschaft der Beschäftigungsföderungsträger heraushebt ist, dass die Modellprojekte zur beruflichen und sozialen Eingliederung von Arbeitsuchenden, die er durchführt, um die ästhetisch wie funktional anspruchvolle Umgestaltung von Seecontainern konzipiert sind.
Was JACK IN THE BOX in den drei Jahren seines Bestehens in Sachen Containerarchitektur geleistet hat, zeigte der Vereineindrucksvoll in einer Projekte-Ausstellung vom 18. bis zum 24. Januar 2010 von 11 bis 20 Uhr im Rahmen der diesjährigen PASSAGEN 2010, der Interior Design Week Köln, in den betriebseigenen Werkshallen auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Ehrenfeld in der Vogelsanger Straße 231.
Zudem stellte JACK IN THE BOX Produkte einer Reihe von Gestaltern aus: Inga Weiß präsentierte Schwarzlichtinstallationen, die ungenutzten öffentlichen Raum bespielen und somit für den Betrachter zurückerobern. Sie dienen als Eyecatcher und sind Freunde der Nacht. Ina Schneider, Gestalterin und Studentin der ecosign/Akademie für Gestaltung Köln, stellte ihr Recycling-Produkt “TamTam”, den aus Schuhsohlen gefertigten Stempel, aus. Die Gestalter der Modellwerkstatt für Upcycling von JACK IN THE BOX präsentierten Möbel aus gelesenen Heften und Zeitungen. Anne Führer und Ludwig Clever stellten das japanische Teehaus „Ya kata“ aus. Und ZWEITSINN – DAS DESIGNPORTAL bot Designprodukte aus Altmaterialien.
Die Designprodukte waren ebenfalls vom 18. bis zum 24. Januar 2010 von 11 bis 20 Uhr im Rahmen der PASSAGEN 2010, der Interior Design Week Köln, in den betriebseigenen Werkshallen von JACK IN THE BOX auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Ehrenfeld in der Vogelsanger Straße 231 zu sehen.
Der PASSAGEN-obligatorische Cocktailtag fand am Donnerstag, den 21.01.2009 ab 20 Uhr statt. Als kulinarisches Highlight boten wir dem interessierten Publikum eine besondere Weinprobe unter dem Titel “Riesling versus SavoirVin” von zwei innovativen Weinliebhabern an, die in Sachen Wein in Köln-Ehrenfeld etwas bewegen wollten. Die Weinprobe fand am Cocktailtag um 19 Uhr statt und kostete fünf Euro für drei deutsche Rieslinge, SavoirVin und Antipasti.
Die Veranstaltung fand bei JACK IN THE BOX in der Montagehalle auf dem ehemaligen Güterbahnhof Köln-Ehrenfeld in der Vogelsanger Straße 231 am 18. bis zum 24.01.2010 um 11 bis 20 Uhr statt. Der Cocktailtag war am 21.01.2009 ab 20 Uhr, die Weinprobe “Riesling versus SavoirVin” am gleichen Tag um 19 Uhr.
Wir bedanken uns bei dem Publikum für sein zahlreiches Erscheinen.
Das Expertengespräch “Stand der Entwicklung und Nutzungspotential der Brache Güterbahnhof Köln-Ehrenfeld” bei JACK IN THE BOX im Rahmen der plan 09, dem Forum aktueller Architektur in Köln
Experten-Gespräch “Stand der Entwicklung und Nutzungspotential der Brache Güterbahnhof Köln-Ehrenfeld” bei JACK IN THE BOX im Rahmen der plan 09, dem Forum aktueller Architektur in Köln, mit Michael Buchholz (Leiter Asset Management der aurelis Real Estate GmbH & Co.KG), Hermann Jutkeit (Geschäftsführer der BauData Projektentwicklungs- und Beratungsgesellschaft mbH), Bernd Streitberger (Dezernent der Stadt Köln für Stadtentwicklung, Planen und Bauen), Friedhelm Terfrüchte (Garten- und Landschaftsarchitekt Essen) Moderation: Prof. Andreas Fritzen (FH Bochum Fachbereich Architektur).
Wir bedanken uns bei den Beteiligten und dem Publikum für sein zahlreiches Erscheinen.
Die ökoRausch, “Messe für Design mit Bewusstsein” 2009 in der Montagehalle von JACK IN THE BOX
„ÖkoRausch, Messe für Design mit Bewusstsein“, die erste Messe für nachhaltiges Design ging in die zweite Runde. Am Samstag, den 10. und Sonntag, den 11. Oktober fand die zweite Auflage der ersten Messe für nachhaltiges Design statt. Klein, aber sehr fein, öffnete die „ökoRausch, Messe für Design mit Bewusstsein“ in der Montagehalle von JACK IN THE BOX e.V., Vogelsanger Straße 231, 50825 Köln-Ehrenfeld ihre Türen.
55 DesignerInnen und KünstlerInnen aus ganz Deutschland und Gäste aus Spanien und den Niederlanden, die sich in ihrem kreativen Tun alle der nachhaltigen Produktionsweise verschrieben haben, präsentierten sich dem Publikum und luden zum Kaufrausch mit gutem Gewissen ein.
Die „ökoRausch“ präsentierte, was aktuell an gestalterischem Können, gepaart mit dem Anspruch, ethisch und ökologisch korrekt zu produzieren, geboten wird. Auf der Messe wurden ausschließlich Produkte verkauft, die sowohl soziale als auch umweltschutztechnische Kriterien erfüllen. Egal ob Accessoires, Mode, Möbel oder Taschen – auf der „ökoRausch “ fanden Sie den Gegenentwurf zum jutelastigen Image des ökologischen Designs der 80er Jahre. Für das Publikum der „ökoRausch“ war transparent, woher die verwendeten Materialien der präsentierten Objekte stammen und unter welchen Bedingungen diese gefertigt wurden. Auf der „ökoRausch“ wurde jeder Besucher darüber informiert, dass Trendbewusstsein auch auf nachhaltige Art und Weise gelebt werden kann!
Ausgestellt hatten unter anderem das Design-Label „Anti.Glamour.League“, „beau bureau“, „bgreen“, „Claudia Felder“, „Ko-j“, „Tatjana Krischik“, „Suess“, „VielFach“, „Wind-Beutel“, „zweitnutz“, „Vegane Zeiten“, „Rcyclia“, „Junge Hüpfer“, „ecosign, Akademie für Gestaltung“ aus Köln, „Fairliebt“ aus Hamburg, „Batata“ aus Berlin, „Abteil“ aus Stuttgart und „Angela Wiegand“ aus München sowie “MIOcutlure” aus den vereinigten Staaten.
Begleitet wurde die Messe durch ein umfangreiches Rahmenprogramm. Neben einer Kunstausstellung und einer Diskussionsrunde mit dem Titel „We Design the World“ gab es samstags um 19 Uhr eine Modenschau. Am Sonntag bot das Programm zwei Workshops und eine Messe-Rallye mit tollen Überraschungspreisen an.
JACK IN THE BOX auf der plan 09, dem Forum aktueller Architektur in Köln
Die Entwicklung der Brache Güterbahnhof Köln-Ehrenfeld, Containerarchitektur und Perspektiven der Stadtentwicklung sind einige der Beschäftigungfelder des Vereins JACK IN THE BOX, die zugleich die Themenkomplexe waren, um die die diesjährige Präsentation des Vereins zur plan09, dem Forum aktueller Architektur in Köln, kreisten.



JACK IN THE BOX machte den Ort seines Sitzes zum Thema im Rahmen der Urbanismus-Diskussion der plan09: Die Brache des ehemaligen Güterbahnshofs Köln-Ehrenfeld. Seit seiner Beheimatung auf der Brache repräsentiert JACK IN THE BOX nicht nur eine der interessanten Möglichkeiten der Nutzung des Geländes, sondern hat die raue Industriekulturlandschaft mitten in Köln-Ehrenfeld auch schon durch mehrere Veranstaltungen in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt und sich mit den architektonischen und stadtplanerischen Perspektiven der Entwicklung des Areals beschäftigt. Der Verein präsentierte das Gelände und zeigte in einer Ausstellung einige Ideen zu seiner zukünftigen Nutzung. Ein Experten-Gespräch unter Beteiligung ausgewiesener Fachleute beschäftigte sich mit dem Stand der Entwicklung der Brache und seinem Nutzungspotential.
Der gemeinnützige Verein für Entwicklung innovativer Modelle der Beschäftigungsförderung, der seinen Tätigkeitsschwerpunkt in der beruflichen und sozialen Eingliederung von Arbeitsuchenden hat, konzipiert seine Modellprojekte um den ästhetisch wie funktional anspruchsvollen Um- und Ausbau von Hochseecontainern und präsentierte auf der diesjährigen plan zudem einige Ergebnisse seiner Projektarbeit: Im September 2008 stellte der Verein den Containerbau die „workstation“ fertig, der im Mittelpunkt des gleichnamigen Kooperationsprojekts mit der Fakultät für Architektur der Fachhochschule Köln und der GAG Immobilien AG stand. Die „workstation“ sind vier überhohe, 12 Meter lange sogenannte High-Cube-Seecontainer, die zu studentischen, multifunktionalen Arbeitsräumen um- und ausgebaut wurden, und zwischen Architekturfakultät und Hauptgebäude auf dem Gelände der Fachhochschule Köln in Deutz in der Betzdorfer Straße 2 stehen. Desweiteren schließt JACK IN THE BOX zur Zeit das Projekt „Jugendtreff Vingst“ ab, bei dem es sich um ein Kooperationsprojekt mit der GAG Immobilien AG und “ProVi”, dem Stadtteilbüro für Gemeinwesenarbeit im Bürgerzentrum Köln-Vingst handelte. Im Zentrum dieses Projekts stand die Schaffung eines offenen Treffpunkts für Jugendliche aus dem Stadtteil Vingst aus drei sechs Meter langen High-Cube Seecontainern, der zur plan in der Würzburger Straße 11a in Köln-Vingst zu besichtigen war.
Schließlich durchstreifte das JACK IN THE BOX-Kooperationsprojekt videovan, ein mobiles Video-Aufnahme-Studio in einem grasgrün lackierten Wohnwagen, die Stadt und sammelt Stimmen der Bürger zum urbanistischen Diskurs.
Ya kata - Der Bau eines fernöstlich anmutenden Teehauses
Donnerstag, 27.08.2009
Mittwoch, 09.09.009 - Baubeginn
Dienstag, 15.09.2009
Mittwoch, 16.09.2009
Donnerstag, 17.09.2009
Montag, 21.09.2009
Dienstag, 22.09.2009
Freitag, 25.09.2009
Montag, 28.09.2009 - vorläufiges Bauende
Ein Hauch von Fernost in Köln-Ehrenfeld
3 Jahre JACK IN THE BOX
Ehrenfelder Stadtteilfest auf der Brache des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Ehrenfeld
Anläßlich seines nunmehr dreijährigen Bestehens und unter der Schirmherrschaft des Ehrenfelder Bürgermeisters Josef Wirges feierte der gemeinützige Verein JACK IN THE BOX am 23.08.2009 das Ehrenfelder Stadtteilfest auf der Brache des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Ehrenfeld in der Vogelsanger Straße 231.
Neben Grill-, Getränke- und Informationsständen unterschiedlicher Köln-Ehrenfelder Institutionen, die für das leibliche Wohl der Festgäste sorgten und Ehrenfelder Einrichtungen einer breiteren Öffentlichkeit vorstellten, wartete das Stadtteilfest mit einem umfangreichen kulturellen Programm auf.
Im Rahmen des Festes wurden verschiedene Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Bereichen Malerei und Upcycling veranstaltet und es wurde eine Upcycling-Ausstellung im Kulturcontainer gegeben.
Zur weiteren unter anderem auch musikalischen und sportlichen Unterhaltung des Publikums fand ein kleiner Trödelmarkt, Live-Konzerte, ein Sickentorwandschießen sowie ein Crossgolf-Turnier statt.
Mit dem Stadtteilfest wollte JACK IN THE BOX das Miteinander der BürgerInnen des ohnehin schon lebendigen Ehrenfelder Quartiers weiter intensivieren. „Nicht nur miteinander leben, sondern auch miteinander feiern, lautete das Motto der Veranstaltung“, erläuterte der Gründer und erste Vorsitzende von JACK IN THE BOX, Martin Schmittseifer.
Das Stadtteilfest sollte möglichst viele Menschen aus Köln-Ehrenfeld, aber auch aus anderen Bezirken in die raue Industriekulturlandschaft der Brache des ehemaligen Güterbahnhofs Köln-Ehrenfeld locken, um dort gemeinsam zu feiern. „Das Stadtteilfest bot eine hervorragende Gelegenheit, sich in Ehrenfeld und den Stadtteil mit der selbst im Quartier relativ unbekannten Brache des ehemaligen Güterbahnhofs näher kennzuzlernen“, so Martin Schmittseifer.
Ein Team von RTL ist zu Gast bei JACK IN THE BOX um einen Fernsehbeitrag zu drehen
Sitzmöbel aus Altpapier
Studierende der ecosign-Akademie zu Gast bei JACK IN THE BOX
koelnerbox goes oscar
Das Experten-Hearing “mobile working spaces - temporäre und mobile Experimentalarchitektur”
Experten-Hearing: mobile working spaces – temporäre und mobile Experimentalarchitektur
Im Rahmen eines Experten-Hearings präsentierte JACK IN THE BOX am 22.01.2009 die prämierte und 2008 als Kooperationsprojekt in das offizielle Programm der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 aufgenommene Entwurfsarbeit “mobile working station” zusammen mit weiteren Gewinner-Entwürfen des von der Entwicklungsgesellschaft Zollverein mbH ausgelobten Wettbewerbs “mobile working spaces” in der Montagehalle von JACK IN THE BOX auf dem ehemaligen Güterbahnhof in Köln-Ehrenfeld.
Das Thema des Hearings hatten wir wie folgt gefaßt: “mobile working spaces – Temporäre Bauten als Raumangebote für Gründer” lautete der Titel des Architekturwettbewerbs, den die Entwicklungsgesellschaft Zollverein mbH 2007 ausgelobt hatte, um die Entwicklung zeitgemäßer temporärer Architektur zu fördern.
Die Auslobung hatte Studierende der gestaltenden Disziplinen und Architekten dazu aufgerufen,
sich zu Projektgruppen zusammenzufinden und temporäre Bauwerke für Unternehmensgründer zu
entwickeln.
Gefragt war nach Entwürfen für “moderne, experimentell gestaltete, temporäre und mobile Gebäude mit flexibler Innenraumgestaltung für die Nutzung als Büro, Atelier oder Labor zur Vermietung an designorientierte, junge Unternehmen zum weiteren Ausbau der Kreativwirtschaft auf dem Gelände des Zollvereins”.
Ziel des Wettbewerbs war es, mit der Prämierung geeigneter Projekte alternative Ideenkonzepte
zur Realisierung auf dem Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen zu erhalten.
Im Februar 2008 wählte das Preisgericht des Wettbewerbs fünf Entwurfs-Konzepte aus, um sie auf
dem Areal des Weltkulturerbes Zollverein zu realisieren und als offiziellen Programmpunkt im
Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 an prominentem Ort dem erwarteten internationalen
Millionen-Publikum zu präsentieren.
Die fünf Gewinner-Entwürfe des Realisierungs-Wettbewerbs stellen ähnliche und doch ganz unterschiedliche Konzepte dar und können als Muster-Beispiele einer zeitgemäßen, zutiefst experimentellen Architektur angesehen werden; mit der Innenraumgestaltung eines der Projekte hat sich überdies ein Seminar der RWTH Aachen Fachbereich 2, Fakultät für Architektur, Lehrstuhl für Baukonstruktion III beschäftigt.
Wie die Verfasser/innen der prämierten Entwürfe die Aufgabenstellung der Wettbewerbs-Auslober
aufgefasst hatten, welche Maßgaben es bei der Entwurfsarbeit zu berücksichtigen galt, von wel-
chen Überlegungen sich die Architektengruppen bei der Konzeption ihrer Entwürfe haben leiten
lassen, welche Gedanken den Entwürfen zugrunde liegen, vor allem zu welchen Entwurfs-Ergeb-
nissen sie gekommen sind, aber auch wie sich die Konzepte zwischenzeitlich weiterentwickelt ha-
ben, soll in dem Experten-Hearing einem interessierten Publikum anschaulich vorgestellt werden.
Als Experten hatten wir Ben Dratz (Uli Dratz Architekt, Projekt „PH-Z2“), Florian Henniges (Kunter Architekten, Projekt „LightStructure“), Jan Hohlfeld/Heribert Weegen (mobile spaces, Projekt „mobile working station“), Rüdiger Karzel (bk2a, Projekt „openOffice“), Patrick Pütz (KOMMA4, Projekt „HUNT“) und Thomas Knüvener (RWTH Aachen, Lehrstuhl für Baukonstruktion III, Seminar „Stegreif Container Love“) eingeladen.
Das hearing moderierte Hans-Elmer Schmitz.
Wir bedanken uns bei dem zahlreich erschienenen Besuchern für Ihr reges Interesse.
Das 3. Ehrenfelder Kulturforum bei JACK IN THE BOX
JACK IN THE BOX präsentierte das Projekt “mobile working station” auf dem Festival der Kreativwirtschaft “ESSENS KREATIVE KLASSE”
Festival der Kreativwirtschaft “ESSENS KREATIVE KLASSE”

Unter der Schirmherrschaft von Prof. Dieter Gorny, Künstlerischer Direktor der Kulturhauptstadt Europas Ruhr 2010, boten 160 Unternehmen und Akteure der Essener Kreativwirtschaft vom 16. bis 26. Oktober ein abwechslungsreiches und interessantes Programm im gesamten Stadtgebiet.
JACK IN THE BOX und die Architekten des Projekts „mobile working station“ stellten den Verein und das Projekt auf der Messe, in Vorträgen und in der Diskussionsrunde einem interessierten Publikum vor.
Ort der Veranstaltung war die Zollverein School, Gebäude A35 in der Gelsenkirchener Straße 209 in Essen.
Das komplette Veranstaltungsprogramm ist ab sofort online verfügbar unter: http://www.essenskreativeklasse.de/2008/index.php?show=infos
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Podiumsgespräch “Living in a Box” - Containerarchitektur
Im Rahmen unserer Präsentation der “workstation” auf der plan 08 veranstaltete JACK IN THE BOX am 24.09.2008 um 18 Uhr eine Podiumsdiskussion mit dem Titel “Living in a Box” - Containerarchitektur in der “workstation” in der Betzdorfer Straße 2 auf dem Campus der FH Köln in Deutz. Thema des Hearings war das modulare Bauen mit Standard-Containern. Erläutert hatten wir das Thema folgendermaßen: Containerbauten prägen längst selbstverständlich das Bild zeitgenössischer Städte mit. Ob als Büro- und Verwaltungsgebäude, Technik- und Laborgebäude oder als Gebäude mit sozialen Nutzungszwecken begegnet man den Modul- und Systembauten sowohl in den Zentren der Städte als auch in den Industriegebieten der Stadtperipherien. Dem Blick vertraut sind vor allem die Ansiedlungen aus Baustellencontainern, die ihrer temporären Nutzbarkeit und ihrer Mobilität wegen geeignete Lösungen für die Bauindustrie darstellen.
Bei den Elementen dieser Baustellenkomplexe handelt es sich üblicherweise um Industriecontainer, die konstruktiv den klassischen See- oder Standard-Containern vergleichbar sind. Sie folgen wie diese in Bau und Komposition den Regeln des Modul- und System-
baus und werden von zahlreichen Unternehmungen in der ganzen Welt mit unterschiedlicher Ausstattung und zu verschiedenen Zwecken gebaut und vertrieben.
Abseits eines eigenen, noch jungen “Industriecontainer-Markts” hat sich seit einigen Jahrzehnten weltweit auch eine in künstlerischen und architektonischen Projekten realisierte Baukultur etabliert, die sich speziell dem Thema des modularen Bauens mit klassischen Seecontainern, das heißt Standard-Containern widmet.
Der Seecontainer trat seinen Siegeszug in der Logistik Mitte des letzten Jahrhunderts an und wurde schnell zum Inbegriff globaler Flexibilität, da er den Transport von Stückgütern erheblich vereinfachte. Er bot nicht nur gleiche, sich immer wiederholende Maße, sondern auch eine stabile, selbsttragende Konstruktion und war dadurch sehr gut aufreih- und stapelbar.
Diese und weitere Eigenschaften machten die Seecontainer aber nicht nur für die Logistik unverzichtbar, sondern auch attraktiv für architektonische Entwürfe. Mit Seecontainern läßt sich aufgrund ihrer Modularität und prinzipiellen Erweiterbarkeit hervorragend planen. Sie bieten bereits eine äußere Hülle, die kostengünstig ist und mobil sowie temporär genutzt werden kann.
Für den Um- und Ausbau von Seecontainern und ihre modulare Verwendung in der Architektur gibt es mittlerweile eine nicht geringe Anzahl von interessanten Beispielen: Büros und Arbeitsräume in London, ein Studentenwohnheim in Amsterdam und eine Notschlaf-
stelle für obdachlose Kinder und Jugendliche in Hannover sind nur einige von ihnen. Der modularen Bauweise mit Standard-Containern sind kaum Grenzen gesetzt: Von Wohn- und Arbeitsräumen, Büros und Sozialräumen über kostengünstige Raumlösungen für öffentliche und/oder gemeinnützige Institutionen wie Schulerweiterungen, Sprachlabore und medizinische Einrichtungen bis hin zu Kommunikations- und Kulturräumen wie Museen, Theater, Bibliotheken und Ateliers – es ist nahezu alles denkbar.
Die Beispiele zeigen, dass “die Anwendung architektonischer Gestaltungsmittel aus Seecontainern erlebnisreiche Innen-, Außen- und Zwischenräume machen kann und dass diese Gebäudekompositionen eine besondere Ausstrahlung und ein besonderes Flair haben”
(Han Slawik, Architekt, Professor für Entwurf und Konstruktion, Fachbereich Architektur, Universität Hannover), mithin dass man sich längst auf dem Weg zu einer ästhetisch wie funktional anspruchsvollen Containerarchitektur befindet.
Der Fokus soll also auf die See- beziehungsweise Standardcontainer gerichtet sein, wenn Fragen gestellt werden wie: Was macht das modulare Bauen mit Standard-Containern aus? Wie wurde in der Vergangenheit mit Standard-Containern gebaut, und wie wird in Zukunft vielleicht mit ihnen gebaut werden? Welche Möglichkeiten und Schwierigkeiten liegen in der Containerarchitektur, welche Perspektiven zeichnen sich in ihr ab? - Dies und mehr soll in der Diskussion unter Berücksichtigung unterschiedlicher Sichtweisen erörtert werden.
Als Podiumsgäste hatten wir Bernd Ullrich, FH Köln, Thomas Knüvener, RWTH Aachen, Jan Hohlfeld, Martin Schmittseifer, Heribert Weegen, JACK IN THE BOX e.V. eingeladen. Das Gespräch moderierten Pamela Moucha und Hans-Elmer Schmitz.
Wir bedanken uns bei dem zahlreich erschienen Publikum für sein Interesse.























































































































































































































































































































































