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Das Experten-Hearing “mobile working spaces - temporäre und mobile Experimentalarchitektur”

23. Januar 2009

Experten-Hearing: mobile working spaces – temporäre und mobile Experimentalarchitektur

photo: thomas e. albrechtphoto: thomas e. albrechtphoto: thomas e. albrechtphoto: thomas e. albrechtphoto: thomas e. albrechtphoto: thomas e. albrechtphoto: thomas e. albrechtphoto: thomas e. albrecht

Im Rahmen eines Experten-Hearings präsentierte JACK IN THE BOX am 22.01.2009 die prämierte und 2008 als Kooperationsprojekt in das offizielle Programm der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 aufgenommene Entwurfsarbeit “mobile working station” zusammen mit weiteren Gewinner-Entwürfen des von der Entwicklungsgesellschaft Zollverein mbH ausgelobten Wettbewerbs “mobile working spaces” in der Montagehalle von JACK IN THE BOX auf dem ehemaligen Güterbahnhof in Köln-Ehrenfeld.
Das Thema des Hearings hatten wir wie folgt gefaßt: “mobile working spaces – Temporäre Bauten als Raumangebote für Gründer” lautete der Titel des Architekturwettbewerbs, den die Entwicklungsgesellschaft Zollverein mbH 2007 ausgelobt hatte, um die Entwicklung zeitgemäßer temporärer Architektur zu fördern.
Die Auslobung hatte Studierende der gestaltenden Disziplinen und Architekten dazu aufgerufen,
sich zu Projektgruppen zusammenzufinden und temporäre Bauwerke für Unternehmensgründer zu
entwickeln.
Gefragt war nach Entwürfen für “moderne, experimentell gestaltete, temporäre und mobile Gebäude mit flexibler Innenraumgestaltung für die Nutzung als Büro, Atelier oder Labor zur Vermietung an designorientierte, junge Unternehmen zum weiteren Ausbau der Kreativwirtschaft auf dem Gelände des Zollvereins”.
Ziel des Wettbewerbs war es, mit der Prämierung geeigneter Projekte alternative Ideenkonzepte
zur Realisierung auf dem Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen zu erhalten.
Im Februar 2008 wählte das Preisgericht des Wettbewerbs fünf Entwurfs-Konzepte aus, um sie auf
dem Areal des Weltkulturerbes Zollverein zu realisieren und als offiziellen Programmpunkt im
Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 an prominentem Ort dem erwarteten internationalen
Millionen-Publikum zu präsentieren.
Die fünf Gewinner-Entwürfe des Realisierungs-Wettbewerbs stellen ähnliche und doch ganz unterschiedliche Konzepte dar und können als Muster-Beispiele einer zeitgemäßen, zutiefst experimentellen Architektur angesehen werden; mit der Innenraumgestaltung eines der Projekte hat sich überdies ein Seminar der RWTH Aachen Fachbereich 2, Fakultät für Architektur, Lehrstuhl für Baukonstruktion III beschäftigt.
Wie die Verfasser/innen der prämierten Entwürfe die Aufgabenstellung der Wettbewerbs-Auslober
aufgefasst hatten, welche Maßgaben es bei der Entwurfsarbeit zu berücksichtigen galt, von wel-
chen Überlegungen sich die Architektengruppen bei der Konzeption ihrer Entwürfe haben leiten
lassen, welche Gedanken den Entwürfen zugrunde liegen, vor allem zu welchen Entwurfs-Ergeb-
nissen sie gekommen sind, aber auch wie sich die Konzepte zwischenzeitlich weiterentwickelt ha-
ben, soll in dem Experten-Hearing einem interessierten Publikum anschaulich vorgestellt werden.
Als Experten hatten wir Ben Dratz (Uli Dratz Architekt, Projekt „PH-Z2“), Florian Henniges (Kunter Architekten, Projekt „LightStructure“), Jan Hohlfeld/Heribert Weegen (mobile spaces, Projekt „mobile working station“), Rüdiger Karzel (bk2a, Projekt „openOffice“), Patrick Pütz (KOMMA4, Projekt „HUNT“) und Thomas Knüvener (RWTH Aachen, Lehrstuhl für Baukonstruktion III, Seminar „Stegreif Container Love“) eingeladen.
Das hearing moderierte Hans-Elmer Schmitz.
Wir bedanken uns bei dem zahlreich erschienenen Besuchern für Ihr reges Interesse.