„Nomadenbank“ war ein Projekt des in Berlin und New York lebenden Künstlers Hans Winkler, das im Rahmen der plan 09 veranstaltet wurde.
Die Inspiration zu dem Projekt hatte Hans Winkler an der kalifornischen Küste, die dem Künstler eine hervorragende Aussicht bot, die er allerdings im Sitzen genießen wollte.
Da die Küste aber keine Sitzgelegenheit bot, zimmerte sich Hans Winkler kurzer Hand eine einfache Holzbank, die er an der Küste aufstellte.
In der mittelbaren Folge beschloß Hans Winkler für die plan09, den Menschen in Köln 50 ebensolche robuste Holzbänke von bestechend schlichter Machart zu überlassen.

Die Holzbänke waren gedacht als eine flexible Erweiterung der konventionellen Stadtmöblierung, die ein Geschenk an die Bewohner und Besucher der Stadt darstellten, die ebenso wie er in Kalifornien an ihren Lieblingsorten eine Sitzgelegenheit vermissten.
Für die freie Nutzung dieser Bänke gab es lediglich zwei Bedingungen: Es wurde darum gebeten, sie nicht mutwillig zu beschädigen und sie auch nicht zu „privatisieren“.
So verteilte Winkler am plan-Eröffnungstag die Nomadenbänke an den Stellen in der Stadt, wo er selbst gerne welche vorfinden würde.
Dann sollten die Bänke ihr Eigenleben entwickeln und dort vorzufinden sein, wo sich Menschen gerne aufhalten.
Das Projekt „Nomadenbank” wurde in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Köln, die das Projekt finanzierte, und JACK IN THE BOX, der den Bau der Bänke in der vereinseigenen Werkhalle realisierte und Hans Winkler bei der Aufstellung der Nomadenbänke unterstützte, durchgeführt.
Mit dem Projekt „Nomadenbank” als einem Teilprojekt des von der ARGE Köln geförderten Containerprojekts 2009/10 bot JACK IN THE BOX weiterhin seine Dienstleistungen im Rahmen der Beschäftigungsförderung an.
JACK IN THE BOX dokumentiert das Projekt auf der vereinseigenen Homepage in Wort und Bild. Zur Dokumentation

