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Rollende Gärten

Die “Rollenden Gärten” war ein Projekt für und mit sozial benachteiligten Kindern der Kindertagesstätte Piccoloministraße des Diakonischen Werkes Köln und Region in Köln-Dellbrück mitten in einem der Kölner Brennpunktgebiete.

Konzipiert war das Projekt für insgesamt 40 Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren.

Initiator der “Rollenden Gärten” war das StadtIndianer-Netzwerk, das sich durch die Zusammenarbeit von Menschen unterschiedlicher Professionen innerhalb von Projekten, in deren Mittelpunkt “Mensch, indianische Inspiration, Stadt und Natur” stehen, um die Sonderpädagogin und Clownin Ulrike Amrehn seit einigen Jahren gebildet hat.

Das Projekt der “Rollenden Gärten” entwickelte Ulrike Amrehn und die StadtIndianer in Reaktion auf den beklagten Umstand, daß in der Vergangenheit vom Außengelände der Tagesstätte Piccoloministraße von den Kindern der Kita gepflanzte und gepflegte Blumen und Sträucher immer wieder entwendet worden waren.

Die Idee des Projekts und Lösung des Problems der Kindertagesstätte bestand darin, eingebettet in liebevoll inszenierte indianische Rituale, gemeinsam mit den Kindern der Tagesstätte Blumenkästen auf Rollen zu bauen, die von den Kindern über Nacht und an den Wochenenden in die Einrichtung gerollt werden können.

Dabei sollten die Kinder wesentlich in den Herstellungsprozeß der “Rollenden Gärten” eingebunden sein: Unter kindgerechter Anleitung bastelten sie die Holztafeln, mit denen die rollenden Blumenkästen dekoriert wurden, und photographierten und filmten deren Entstehung.

Die “Rollenden Gärten” war ein Kooperationsprojekt zwischen der Kindertagesstätte Piccoloministraße, den StadtIndianern und JACK IN THE BOX, in dessen Werkhallen die mobilen Gärten unter der Leitung der Gestalter/in Nicola Knothe, Steffen Zettner und Heribert Weegen entworfen und gefertigt wurden.

Das Projekt wurde großzügig von der Kämpgen-Stiftung gefördert.

Mit den “Rollenden Gärten” als einem Teilprojekt des von der ARGE Köln unterstützten Containerprojekts 2007/08 bot JACK IN THE BOX weiterhin seine Dienstleistungen im Rahmen der Beschäftigungsförderung an.

Das Multimediateam von JACK IN THE BOX dokumentierte das Projekt photographisch und filmisch. Zur Dokumentation

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